…aber wie erreicht man diese messbar und effizient?
Am besten beginnt man, indem man feststellt, wo man gerade steht und festlegt welche Meilensteine erreicht werden sollen. Natürlich könnte man sich vornehmen, nun im neuen Jahr vier mal die Woche Laufen zu gehen oder am Spinning Rad zu sitzen. Aber am besten beginnt man damit, zu überprüfen wo man gerade steht – das genau passiert in der Sportwissenschaftlichen Leistungsdiagnostik.

- Jährliche (Sport-) medizinische Untersuchung: Gerade wenn man mit Sport neu beginnt oder eine länger Trainingspause hinter sich hat, aber auch zumindest einmal jährlich, macht es Sinn, feststellen zu lassen ob man gesundheitlich fit für das geplante neue Vorhaben ist. Hier ist eine jährliche Vorsorgeuntersuchung ideal, um Blutwerte, Herz- und Kreislauffunktion sowie Bewegungsapparat checken zu lassen, um unnötige gesundheitliche Risiken zu vermeiden.
- Sportwissenschaftliche Leistungsdiagnostik: Hier kann man, je nach bevorzugter Trainingssportart, am Laufband oder Ergometer, sogar auch mit dem eigenen Fahrrad, die eigene sportliche Leistung überprüfen lassen. Mittels Laktattest bei jeder Leistungsstufe (welche sich alle paar Minuten erhöht) und Spirometrie (Messung des Atemvolumens) wird die Leistungsfähigkeit der Muskel als auch des Kreislaufsystems und der Atmung festgestellt und ausgewertet.
- Erstellung individueller Trainingspläne: Mittels der gewonnen Daten und der gesetzten Ziele, werden Trainingsintensitäten und Trainingspläne festgelegt, um den weiteren Aufbau bestmöglich zu gewährleisten. Dies ermögliche effizientes und zielorientiertes Training.
- Überprüfung und Adaptierung: Mehrmals pro Jahr wird die Leistungsdiagnostik wiederholt, um die Effektivität des Trainings zu überprüfen. In Folge werden die Trainingspläne und Intensitäten angepasst um weiterhin im optimalen Bereich zu trainieren.
So habe ich mich gestern bei meinem neuen Unterstützer – an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Florian und Lukas von TopSport.at für die spitzenmäßige und professionelle Betreuung – auf das Rad gesetzt und einer Ergo-Spirometrie und Laktat-Testung unterzogen.
Es werden die Atemmaske für Spirometrie und Brustgurt zur Herzfrequenzmessung angelegt und bei jeder Leistungsstufe wird am Ohrläppchen eine kleine Blutprobe zur Laktatmessung entnommen. Am Anfang ist das Ganze ja noch gemütlich und entspannt, aber es wird immer härter und bis zum bitteren Ende durchgekämpft 😅
Danke an die beiden, die mich wie im Wettkampf angefeuert haben, dass ich meine Beine (oder sagen wir weichgekochten Spaghetti haha) noch zwei weitere Minuten bewege und die letzte schaffbare Leistungsstufe ausgefahren bin. Danach noch 10 Minuten locker ausfahren und es ist geschafft!
Nun werden die Daten ausgewertet und dann gibt es eine Besprechung zum Ergebnis und wie auf Basis dessen eine Trainingsplanung aussehen wird.
Der erste (Wett-) Kampf des Jahres – gegen mich selbst – ist geschafft 😁


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